Supervision für Mediatoren/Innen

Supervision als Instrument der Qualitätssicherung für (praktizierende) Mediatoren/Innen

Qualitätssicherung durch Zertifizierung

Keine Aufträge als MediatorIn? Zuviel Mitbewerb auf dem Markt?

Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, wie der Kunde die „Spreu vom Weizen trennen“ kann, wenn er Bedarf nach Konfliktklärung hat und eine gute Mediatorin/einen guten Mediator sucht?
Qualifikation ist das Stichwort!

Es reicht nicht BESSER zu sein als andere ⇒ Sie müssen es auch nach außen ZEIGEN!
Heben Sie sich ab von der großen Masse!
Streben Sie die Zertifizierung an!

Wer sich als „Zertifizierter Mediator“ bezeichnen will, muss zukünftig eine stärker formalisierte Ausbildung durchlaufen.

Gemäß der ZMediatAusbV darf sich ab dem 01.09.2017 „zertifizierter Mediator“ nennen, wer neben der mind. 120-stündigen Grundausbildung einen eigenen (Co-)Mediationsfall dokumentiert und supervidiert hat. Danach hat der „zertifizierte Mediator“ binnen 2 Jahren nach Abschluss der Ausbildung mindestens viermal an einer Supervision eines eigenen (Co-) Mediationsfalles teilzunehmen. Damit stärkt das Gesetzt die Qualitätssicherung der ersten Schritte in der Praxis durch Einzelfall-Supervision.

Siehe auch: Verordnung "zertifizierter Mediator"

Jedoch unterscheidet sich Supervision im Rahmen der Ausbildung deutlich von Supervisionen für erfahrene, praktizierende MediatorenInnen.

Ziele der Supervision für MediatorenInnen im Rahmen der Ausbildung

    • Zertifizierung
    • Eigene Weiterbildung und weiter-Qualifizierung
    • Reflexion… des eigenen Verhaltens, der eigenen Muster, von eventuellen Glaubenssätze, Sprach- und Sprechverhaltens, der Körpersprache, …
    • Erlernen eines professionellen Umgangs mit eigenen Blockaden, Widerständen und Emotionen in der Mediatoren(Innen)rolle
    • Vorbereitung und/oder Begleitung eines eigenen Mediationsverfahrens mit maßgeschneiderten Handlungsoptionen
    • Absicherung von Plänen
    • Nachbereitung eines durchgeführten Verfahrens
    • Erweiterung des eigenen professionellen Handlungs- und Beratungsspektrums

Ziele der Supervision für erfahrene MediatorenInnen

    • Reflexion, Beratung und Absicherung von Prozessen, Aufträgen, Rollen bei besonders komplexen, formatübergreifenden Fällen in Organisationen
    • Vorbeugung von einschränkenden Routinen und/oder „blinden Flecken“ (professionelle, einschränkende mentale Gewohnheiten) durch regelmäßige Reflexion und Kontrolle
    • Evaluation von Beratungsprozessen bei der Einführung von Mediationsprogrammen im Rahmen von Organisationsentwicklungsprozessen.
    • Weiterentwicklung des professionellen Handelns
    • Hilfe bei Kooperationsproblemen in Co-Mediationen oder Ausbildungs-Teams

Es handelt sich um eine Art Selbstkontrolle, die die Profis im Rahmen der Supervision selber ausüben. Dabei ermöglicht der komplexitätserweiternde, systemische Modus der Supervision den Blick über den (eigenen) Tellerrand.

Ruf: 05204/887980

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und erhalten Sie Antwort auf ihre Fragen!!!

Ihr Schritt zur „Zertifizierten Mediatorin“ (M/W)

EINZEL- und GRUPPEN-Supervisionen

Termine

EINZEL-Supervision für MediatorenInnen 

Hinweise:
Preis150,- € zzgl. MwSt. pro Std. (60 Min.)
Termin / Zeit n. Vereinbarung
Ort:Institut Schramm,  33803 Steinhagen – Brockhagen, Siebenweg 7
oder nach Vereinbarung

Teilnahmezertifikat: Sie erhalten eine Bescheinigung über eine qualifizierte Einzel-Supervision.
Infos und Anmeldung unter: gs@institut-schramm.de || Tel.: +49 (0)5204.88 79 80

 

GRUPPEN-Supervision für MediatorenInnen 

Hinweise:
Preis150,- € zzgl. MwSt. für vier Stunden
(Koop.Partner des Institut Schramm: 80 €)
TeilnehmerIn MediatorInnen mit
mind. 120 Zeitstunden Ausbildung
Anzahl TeilnehmerInnen mind. 6, max. 10
Termin / Zeit 08.06. und/oder 13.07.2018,
14:00-18:00 Uhr,
4 Zeitstunden
Ort:Institut Schramm, 33803 Steinhagen-Brockhagen, Siebenweg 7

Teilnahmezertifikat: Jede/r TeilnehmerIn erhält eine entsprechende Bescheinigung.

In einer Gruppen-Supervision ergibt sich sowohl AnfängerInnen wie auch für Profis zusätzlich der Vorteil, neben dem eigenen Anliegen, weitere unterschiedliche Anliegen zu hören, zu klären und auf unterschiedlichen Ebenen neue Handlungsalternativen für zukünftige Konfliktsituationen erarbeiten zu können. Gleichzeitig dient die Gruppe als Sparringspartner, mit dessen Hilfe Sie mediatives Handwerkszeug für die eigene Praxis erlernen und üben. Gerade die Teilnahme an einer professionsübergreifenden Supervisionsgruppe von Anfängern und erfahrenen MediatorenInnen fördert die Entwicklung der eigenen Qualität, Professionalität und Perspektive.

Die angebotene Gruppen-Supervision eignet sich sowohl für eine Lizensierung beim BM e.V. (Bundesverband Mediation e.V.) als auch für die Anerkennung als zertifizierte/r Mediator/in nach dem Mediationsgesetz/ZMediatAusbV, wenn ein eigener Mediationsfall in der Gruppe vorgestellt und supervidiert wird.

Um einen kontinuierlichen Reflexions- und Weiterbildungsprozess anzuregen, bieten wir eine feste Jahresgruppe an (ein Termin pro Quartal). – Warteliste –

Infos und Anmeldung unter:gs@institut-schramm.de || Tel.: +49 (0)5204.88 79 80

 

Unsere Qualitätsmerkmale für eine gute Supervision.
Darauf können Sie sich verlassen!

  1. Der Fokus der Supervision liegt auf der Interaktion zwischen dem Klientensystem und Ihnen, als Fall-Einbringer und auf der Bedeutung und der Bewertung, die Sie dem Geschehenen geben (Fokus auf das innere Erleben).
  2. „Verstehen“ bedeutet für uns nicht nur, uns an Ihre Wirklichkeitskonstruktion gut anzukoppeln, sondern vielmehr weitere Perspektiven einzuführen, die Ihr Anliegen auf eine andere, bisher nicht zur Verfügung stehende Weise erklären und verständlich machen. Dabei begleiten wir Sie mit einer methodisch fundierten Beratungskompetenz, einem breiten gruppendynamischen und organisationsrelevantem Wissen und mit Kenntnissen in der Persönlichkeitspsychologie und Kommunikationstheorie.
  3. Unseren Supervisoren kommt also, aufgrund ihres Fachwissens, auch die Rolle von Fachberatern zu, die Empfehlungen für die Auswahl des geeigneten Beratungsformats und zur Gestaltung des Settings geben können.
  4. Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten, um aus drei Perspektiven auf Ihr Anliegen zu schauen:
    1. Betrachten, reflektieren Sie Ihr eigenes Anliegen und Verhalten, um es anschließend neu zu bewerten und erweitert zu verstehen.
    2. Erkennen Sie die Situation aus Sicht der anderen Partei.
    3. Entdecken Sie nun auf der Meta-Ebene des eigenen Beratungsprozesses Abweichungen, Veränderungen und Irritationen als Resonanz auf das eigene Geschehen.
  5. Wir betreiben an den Stellen, an denen es angebracht scheint, auch Wissensvermittlung. So dient Supervision auch der eigenen Weiterbildung.
  6. Verlassen sie sich auf unsere wertegeleitete Haltung. Dem liegt eine respektvolle Haltung zu Grunde, die durch eine gewisse Demut, Bescheidenheit und Neugier gekennzeichnet ist. Diese Haltung fördert Ihre Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung, stellt Transparenz her zwischen Offenheit und Verschwiegenheit / Möglichem und Unmöglichen und lehnt jegliche Form der Vorteilsnahme strikt ab.
  7. Verlassen Sie sich ebenso auf die Wahrung der Grenzen u.a. zwischen psychotherapeutischen Prozessen, zur Organisationsentwicklung, Unternehmensberatung, Mediation, Unterricht und Selbsterfahrung, auch wenn wir über Mehrfachqualifikationen verfügen.

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Ihre Supervisorin:
Gaby Schramm: Mediatorin M.A. (BM) und Ausbilderin für Mediation an der DHBW, Supervisorin (DGSv), Coach, Deeskalationstrainerin der Gewaltakademie Villigst.
Arbeitsschwerpunkte: Wirtschaftsmediation, Begleitung von Führungs- und Veränderungsprozessen, Supervision, Teamentwicklungsprozesse im betrieblichen/wirtschaftlichen Kontext.

Zu weiteren Informationen setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung unter:gs@institut-schramm.deoder hier

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