Selbst-Supervision

Selbst-Supervision

Selbst-Supervision

„Wie bringe ich mich in die Klemme und wie komme ich wieder heraus?“

Selbst-Supervision ist im eigentlichen Sinne des Wortes etwas unmögliches, da ein Kennzeichen von Supervision die Fremd- oder Außensicht ist. In den meisten (schwierigen) Fällen im Leben, in denen man dringend jemand „Neutralen“ als Beobachter und Berater gebrauchen könnte, … hat man jedoch keine/n (geeignete/n) Supervisor/in zur Stelle, so dass man auf sich selbst angewiesen ist.
In diesen Fällen kann das Wissen über Selbst-Supervision Situationen retten und Emotionen heilen. Selbst-Supervision ist eine strategische Art der Selbstreflexion und Selbstkonfrontation mit dem Ziel

  • 💡  den Kontakt mit sich selbst zu verbessern,
  • 💡  das Repertoire mentaler Strategien zu erweitern
  • 💡  und letztendlich auch positive Auswirkungen auf den Umgang mit anderen Menschen
  • 💡  und auf die methodisch-didaktischen Kompetenzen zu erwirken.

Gründe für ein derartiges Vorgehen gibt es viele, vor allem in Zeiten von Hochbelastung und jeder hat sich wohl in der einen oder anderen der folgenden Situation schon wiedergefunden:

  • man will über seine eigene Arbeit reflektieren,
  • man sucht Entlastung und möchte daher die Arbeit optimieren,
  • man befindet sich in einer beruflichen Umbruchsituation und möchte weiter kommen,
  • man möchte Konflikte als Chance nutzen und nicht nur einfach so aussitzen und
  • man denkt an eine allgemeine Veränderung.

Dieses ist nur eine kleine Auswahl und jeder findet sicherlich weitere Beispiele, in der sich das Nachdenken über eine Veränderung oder Verbesserung lohnt und bei der die Supervision oder eben auch die SELBST-Supervision ein gutes Hilfsmittel darstellt.
Die Ideen aus der Selbst-Supervision können Sie ermächtigen „Sich selbst an den eigenen Haaren aus dem Wasser zu ziehen“. Lernen Sie wie Sie selbst Herr/in der Lage bleiben oder wieder werden können.
Hier eine kleine Beispiel-Übung aus dem Methoden-Koffer der Selbst-Supervision:

Die Situation:
„Mein Team ist in Team-Meetings immer komplett unbeteiligt und still!“

Aus der methodischen Didaktik würden wir uns nun folgende Fragen stellen:

  • Wie muss ich mich im Meeting-Raum verhalten, damit Ruhe herrscht?
  • Welche Methoden und Sozialformen der Team-Moderation muss ich wählen?
  • Welche pädagogischen Sanktionen/ Belohnungen kann ich anwenden?

Aus der Perspektive der Selbst-Supervision fragen wir jedoch anders, weiter und tiefer:

  • 💡  Welche Überzeugungen über Lehren, Lernen, Moderieren etc. bringen mich dazu, dies als unangenehme Störung wahrzunehmen?
  • 💡  Welche meiner Werte werden hier eventuell tangiert?
  • 💡  Welche Strategien können mich dabei unterstützen, auf mentaler Ebene neue Perspektiven einzunehmen, meine Ressourcen zu mobilisieren, mich zu motivieren, um so mit dieser schwierigen Situation fertig zu werden?
  • 💡  Was kann ich in meiner Umwelt verändern, um meine Strategien zu unterstützen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem Beispiel wird deutlich, dass es sich durchaus lohnen kann, ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Dass die Beschäftigung mit Selbst-Supervision durch emotionale Selbsterfahrungsprozesse zur persönlichen Kompetenzerweiterung beiträgt, versteht sich dabei von selbst.

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